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Osnabrück

Dieser Text beschreibt Osnabrück.


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Osnabrück Artikel

Wappen Karte
Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Regierungsbezirk: Weser-Ems
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 119,80 km²
Einwohner: 165.517 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 1.381,61 Einwohner /km²
Höhe: 54-190 m ü. NN
Postleitzahlen: 49074-49090 (bis 1993: 4500)
Vorwahlen: 0541
Geografische Lage: 52° 16' 28" n. Br.
8° 3' 2" ö. L.
KFZ-Kennzeichen: OS
Gemeindeschlüssel: 03 4 04 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
23 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt
49074 Osnabrück
redaktion@osnabrueck.de (mailto:redaktion@osnabrueck.de)
Website: www.osnabrueck.de
Politik
Oberbürgermeister: Hans-Jürgen Fip (SPD)
Regierende Partei: CDU und FDP


Osnabrück ist eine Stadt in Nordwestdeutschland. Mit derzeit etwa 164 Tausend Einwohnern ist sie nach Hannover und Braunschweig die drittgrößte Stadt sowie eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt in dem Regierungsbezirk Weser-Ems ist Sitz einer Universität (http://www.uni-osnabrueck.de) und einer Fachhochschule (http://www.fh-osnabrueck.de) sowie eines katholischen Bistums. Osnabrück ist Eisenbahnknotenpunkt mit Personenbahnhof in der seltenen Bauform eines Turmbahnhofes und Rangierbahnhof. In Osnabrück befindet sich der einzige Kreuzbahnhof von Deutschland. Von hier aus besteht auch ein Stichkanal zu dem Mittellandkanal. Zusammen mit Münster (Westfalen) besitzt Osnabrück einen Verkehrsflughafen.

Nächst größere Städte sind Münster, etwa 44 km südlich, Dortmund, etwa 93 km südwestlich, Bielefeld, etwa 53 km südöstlich, Bremen, etwa 103 km nordöstlich und Hannover etwa 114 km östlich von Osnabrück. Die Einwohnerzahl der Stadt Osnabrück überschritt 1940 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Abermals krähte der Hahn. Eine kritische Kirchengeschichte Objektive Kritik ohne Kompromisse Dieses Buch von Deschner, wie übrigens alle anderen von diesem Autor auch, muss man einfach gelesen haben. Schonungslos räumt er mit haltlosen Ammenmärchen auf und bezeichnet auch mannigfache Gründe, die ein Festhalten am sogenannten christlichen Glauben als paradox erscheinen lassen. Die wenigsten der braven Kirchgänger...

Geografie

Osnabrück liegt in dem so genannten Osnabrücker Land inmitten des "Osnabrücker Hügellandes" zwischen Höhenzügen des Wiehengebirges in dem Norden und des Teutoburger Waldes in dem Süden am linken Ufer der Hase. Die Höhenlage am Neumarkt beträgt 64 m über NN. Der höchste Punkt der Stadt befindet sich am Piesberg und misst 190 m über NN, der tiefste Punkt befindet sich beim Fluss Hase in Pye und misst 54 m über NN.

Buch-Tipp: Abitur-Training Religion /Ethik: Abitur-Training. Katholische Religion 1. Grundkurs Gute Zusammenfassung Klar gegliederte und auf das Wesentliche konzentrierte Darstellung des Unterrichtsstoffs. Mit einer Vielzahl von grundlegenden Textauszügen und prüfungsrelevanten Aufgaben. Beinhaltet folgende Themen: Gottesglaube - Atheismus, Jesus Christus: Weg - Wahrheit - Leben, Soziale Gerechtigkeit - Lebensprinzip der Gesellschaft. Den...

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Osnabrück. Sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Norden genannt:

Wallenhorst, Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte und Hasbergen (alle Landkreis Osnabrück) sowie Lotte (Kreis Steinfurt) in Nordrhein-Westfalen

Buch-Tipp: Allein gegen die Seelenfänger. Mein Kampf gegen die Psychosekte Ein selbstgeschaffenes Paradies auf Erden wird zur Hölle Als Kind kommt die Autorin zu einer Gruppe mit hohen Idealen und fantastischen Ideen. Die Mitglieder sind so begeistert, dass sie bereit sind alles loszulassen und zu verkaufen. Sie geben sich völlig hin, einschliesslich ihres Körpers und wollen gemeinsam ein Paradies auf Erden schaffen....

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Osnabrücks ist in 23 Stadtteile eingeteilt. Diese werden von 01 bis 23 fortlaufend nummeriert und haben einen besonderen Namen, der sich meist aus historisch überlieferten Nennungen ergibt. Dabei wurden teilweise auch mehrere frühere Ortschaften zu einem Stadtteil vereinigt. Jeder Stadtteil gliedert sich weiter in "statistische Bezirke", von denen jeder mit einer dreistelligen Nummer genannt wird.

Die 23 Stadtteile mit ihren amtlichen Nummern:

  • 01 Innenstadt
  • 02 Weststadt
  • 03 Westerberg
  • 04 Eversburg
  • 05 Hafen
  • 06 Sonnenhügel
  • 07 Haste
  • 08 Dodesheide
  • 09 Gartlage
  • 10 Schinkel
  • 11 Widukindland
  • 12 Schinkel-Ost
  • 13 Fledder
  • 14 Schölerberg
  • 15 Kalkhügel
  • 16 Wüste
  • 17 Sutthausen
  • 18 Hellern
  • 19 Atter
  • 20 Pye
  • 21 Deshalb/Gretesch/Lüstringen
  • 22 Voxtrup
  • 23 Nahne
Buch-Tipp: Als die Religion noch nicht langweilig war. Die Geschichte der Wüstenväter. Was haben Steuerflüchtlinge mit dem Christentum zu tun? Durch diese und andere kulturgeschichtliche Fragen hat Zander meine Sicht der Frühkirche entscheidend verändert.

Geschichte

Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Schloss

Osnabrück entwickelte sich als Markt um den 780 von Karl dem Großen gegründeten Bischofsitz. 804 gründete dieser hier auch das erste Gymnasium Deutschlands, das heutige Carolinum (http://www.carolinumosnabrueck.de). In dem Alten Reich war Osnabrück bis 1803 Hauptstadt des gleichnamigen Hochstiftes. 1643-1648 wurde hier und in Münster (Westfalen) der Westfälische Friede ausgehandelt. In dieser Zeit bemühte sich die Stadt, die zur Hälfte lutherisch war, mehrfach um den Status einer reichsfreien Stadt. Die 1631 gegründete Universität (http://www.uni-osnabrueck.de) wurde 1633 von schwedischen Truppen aufgehoben; sie wurde 1974 neu gegründet. Mit dem Hochstift kam Osnabrück 1803 an Hannover, 1806 an Preußen, 1810 an Frankreich, 1815 wieder an Hannover. In dem Königreich Hannover bestand das Hochstift als Verwaltungseinheit weiter beziehungsweise neu. Nach 1867 war Osnabrück Hauptstadt des Regierungsbezirks Osnabrück. Diesen Status verlor es erst 1977 bei der Gebietsreform, als der Regierungsbezirk Weser-Ems geschaffen wurde, für den Oldenburg als Hauptort bestimmt wurde.

Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Hase
Buch-Tipp: Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela. sehr interessant zu lesen! zwar nicht eines seiner besten bücher aber doch interessant. zwischendrin stets wieder übungen die man mitmachen kann.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden nach Osnabrück eingemeindet:

Buch-Tipp: Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela. HÖRSPIEL. 2 CDs sehr interessant zu lesen! zwar nicht eines seiner besten bücher aber doch interessant. zwischendrin stets wieder übungen die man mitmachen kann.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (&sup1) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.


Jahr Einwohnerzahlen
1425 etwa 4.800
1520 etwa 10.000
1623 etwa 9.500
1772 5.923
1823 10.915
1852 13.718
1871 23.308
1.12 1875 &sup1 29.850
1.12 1890 &sup1 39.929
1.12 1900 &sup1 51.574
1.12 1910 &sup1 65.597
8.10 1919 &sup1 85.017
16.06 1925 &sup1 89.079
16.06 1933 &sup1 94.277
17.05 1939 &sup1 107.081
13.09 1950 &sup1 109.538
6.06 1961 &sup1 138.658
31.12 1970 144.900
30.06 1975 162.700
30.06 1980 157.800
30.06 1985 153.300
1.01 1989 154.594
30.06 1997 166.800
30.06 2003 164.695

&sup1 Volkszählungsergebnis

Buch-Tipp: Autobiographie eines Yogi Wunderschön ! Dieses Buch hat in mein Leben eingeschlagen! Vorallem deswegen weil die Worte Yoganadas für mich nicht lernen sondern eher erinnern waren. Vieles war aber auch sehr neu und absolut bereichernd. Dieses Werk beschreibt eine eigene Welt, eine tiefere Realität und andere Sicht der Realität. Einfach eine andere Stufe der Wahrnehmung....

Religionen

Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Dom

Die Stadt Osnabrück wurde bereits 804 Sitz eines Bistums, so dass die Stadt bis zur Reformation auch komplett zu diesem Bistum gehörte. Das zuständige Archidiakonat war die Dompropstei. Seit 1521 wurden in Osnabrück lutherische Predigten gehalten und 1543 führte die Stadt die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Der Dom und die Kirche St. Johann blieben jedoch katholisch. Dies ist die Ursache dafür, dass die Stadt weder ganz protestantisch, noch ganz katholisch wurde. Der Dom bildete das Herz des Hochstifts Osnabrück, das bis 1803 ein geistliches Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation blieb. Die katholischen Bewohner unterstanden dem Hochstift, für die protestantischen Bewohner übte der Rat der Stadt die Kirchenverwaltung aus, indem er ein Konsistorium einrichtete. 1803 kam das Hochstift Osnabrück an Preußen, anschließend an Frankreich und 1815 zu dem Königreich Hannover. Dieses bildete 1815 für die protestantische Kirchenverwaltung insgesamt 5 Konsistorialbezirke , darunter ein lutherisches Konsistorium in Osnabrück und ein paritätisch (lutherisch und reformiert) besetztes Konsistorium in Aurich. Die Konsistorialbezirke wurden in Superintendenturen beziehungsweise Kirchenkreise eingeteilt. Osnabrück wurde Sitz eines Kirchenkreises. 1903 wurde der Konsistorialbezirk Osnabrück aufgelöst, als alle lutherischen Gemeinden der inzwischen zu Preußen gehörigen Provinz Hannover dem Landeskonsistorium in Hannover (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers) unterstellt wurden. Osnabrück wurde später jedoch wieder Sitz eines Sprengels, der sich ebenfalls in Kirchenkreise gliedert. Heute gehören alle lutherischen Gemeinden der Stadt, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt, zu dem Kirchenkreis Osnabrück innerhalb des gleichnamigen Sprengels der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.

Eine reformierte Bewegung ist in Osnabrück schon seit 1788 nachweisbar. Die Gläubigen waren seinerzeit jedoch der benachbarten Grafschaft Tecklenburg angeschlossen. Erst die vermehrte Zuwanderung reformierter Gemeindeglieder in dem 19. Jahrhundert führte 1889 zur Gründung einer eigenständigen reformierten Gemeinde in Osnabrück, die dem Konsistorium in Aurich unterstand. Aus dem Auricher Konsistorium war 1882 die heute als Evangelisch-reformierte Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland genannte Kirche entstanden, die seit den 1950er Jahren ihren Sitz in Leer (Ostfriesland) hat. Die Osnabrücker reformierte Gemeinde konnte 1893 ihre eigene Kirche bauen, die Bergkirche. Sie war der erste Kirchenbau Osnabrücks nach der Reformation. 1926 entstand die Friedenskirche und in den 1960er Jahren wurden drei weitere reformierte Kirchen gebaut, die Gnadenkirche (1960), die Atterkirche (1962) und die Erlöserkirche (1966). Die reformierte Gemeinde Osnabrück gehört heute zu dem Synodalverband Emsland/Osnabrück, dem VII. Synodalverband innerhalb der Evangelisch-reformierten Kirche. Siehe hierzu auch Homepage der reformierten Kirche Osnabrück (http://www.evlka.de/extern/osnabrueck/ackos/ref.html)

Nachdem der Dom und die St. Johanneskirche in Osnabrück auch nach der Reformation katholisch blieben und Osnabrück bis 1803 Hauptstadt des Hochstifts Osnabrück war, waren in der Stadt immer auch Katholiken. Das Verhältnis beider Konfessionen war in etwa ausgeglichen. Das in dem Jahre 809 errichtete Bistum Osnabrück war in den Wirren der Reformation stark verkleinert worden, doch bestand es immer fort. Nach Auflösung des Hochstifts Osnabrück wurde die Stadt 1824 Sitz des neu festgelegten Bistums Osnabrück. Dieses umfasste danach in dem wesentlichen das damalige Königreich Hannover. 1841 erhielt es die Jurisdiktion der Nordischen Mission und 1868 der Norddeutschen Mission. Formell wurden diese Gebiete 1930 dem Bistum Osnabrück angegliedert. Es war damit das flächengrößte Bistum Deutschlands. Bis 1995 gehörte es zur Kirchenprovinz Köln, dann wurde es dem neuen Erzbistum Hamburg zugeordnet. Die Pfarrgemeinden der Stadt Osnabrück gehören heute zu dem Dekanat Osnabrück, das jedoch auch eine Gemeinde umfasst, die nicht zur Stadt Osnabrück gehört.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch verschiedene Freikirchen in Osnabrück, in dem Einzelnen:

Siehe hierzu auch die Website der Osnabrücker Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (http://www.evlka.de/extern/osnabrueck/ackos/index.html).

An weiteren Religionsgemeinschaften sind in Osnabrück die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Neuapostolische Kirche vertreten.

Buch-Tipp: Bibel in gerechter Sprache Der Dorn, der die Gewohnheit stört. Selbst den ordinierten Theologen, zu denen auch ich gehöre, passiert es in dem Laufe der Jahre viel zu oft, daß sie aus der Gewohnheit heraus an einer einzigen Bibelübersetzung "kleben bleiben" und ca. noch diese für die tägliche Arbeit benutzen. Ich kenne leider keine Zahlen, aber mit ein wenig Kenntnis der...

Politik

An der Spitze der Stadt Osnabrück stand schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat, der sich aus einem "Alten Rat" und einem "sitzenden Rat" aufteilte. Dem Rat stand ein Bürgermeister vor. Gegenüber dem Bischof konnte sich die Stadt schon sehr früh verschiedene Freiheiten erwerben, doch reichte es nie zur vollständigen Reichsfreiheit . Nach vorübergehender Zugehörigkeit zu Frankreich, in der die Marieverfassung galt, standen in hannoverischer Zeit ein Verwaltungs- und ein Justizbürgermeister an der Spitze der Stadt. 1851 wurde die hannoversche Städteordnung eingeführt. Danach gab es einen Bürgermeister, der meist den Titel "Oberbürgermeister" erhielt. Während der Zeit des Dritten Reiches wurde dieser von der NSDAP eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde in Osnabrück die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch zusätzlich einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Justizbürgermeister von Osnabrück 1814 - 1852

Verwaltungsbürgermeister von Osnabrück 1814 - 1848

Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister von Osnabrück seit 1852

  • 1852 - 1864: Johann Carl Bertram Stüve, Bürgermeister
  • 1865 - 1869: Johannes von Miquel, Bürgermeister, ab 1869 Oberbürgermeister
  • 1870 - 1876: Detering, Oberbürgermeister (vertretungsweise)
  • 1876 - 1880: Johannes von Miquel, Oberbürgermeister
  • 1880 - 1888: Heinrich Brüning, Oberbürgermeister
  • 1888 - 1897: Dr. Bernhard Dietrich Friedrich Möllmann, Bürgermeister ab 1892 Oberbürgermeister
  • 1898 - 1901: Karl Westerkamp, Bürgermeister, ab 1899 Oberbürgermeister
  • 1901 - 1927: Dr. Julius Rißmüller, Bürgermeister, ab 1904 Oberbürgermeister
  • 1927 - 1945: Dr. Erich Gaertner, Oberbürgermeister
  • 1945: Dr. Johannes Petermann, amtierender Oberbürgermeister
  • 1945: Dr. Wilhelm Rosenbrock, amtierender Oberbürgermeister
  • 1945 - 1946: Dr. Willi Vollbrecht, amtierender Oberbürgermeister
  • 1946: Dr. Adolf Kreft, Oberbürgermeister
  • 1946 - 1948: Heinrich Herlitzius, Oberbürgermeister
  • 1948 - 1949: Dr. Adolf Kreft, Oberbürgermeister
  • 1949 - 1951: Heinrich Herlitzius, Oberbürgermeister
  • 1951 - 1952: Friedrich Janssen, Oberbürgermeister
  • 1952 - 1956: Heinrich Budednberg, Oberbürgermeister
  • 1956 - 1959: Hellmut Drescher, Oberbürgermeister
  • 1959 - 1972: Willi Kelch, Oberbürgermeister
  • 1972 - 1981: Ernst Weber, Oberbürgermeister
  • 1981 - 1985: Carl Möller, Oberbürgermeister
  • 1985 - 1991: Ursula Flick, Oberbürgermeisterin
  • 1991 - heute: Hans-Jürgen Fip, Oberbürgermeister (seit 1.6.1997 hauptamtlich tätig)

Oberstadtdirektoren von Osnabrück 1945 - 1997

  • 1946 - 1953: Dr. Willi Vollbrecht
  • 1953 - 1960: Dr. Dr. Walter Wegener
  • 1960 - 1972: Joachim Fischer
  • 1972 - 1983: Dr. Dr. Raimund Wimmer
  • 1983 - 1995: Prof. Dierk Meyer-Pries
  • 1995 - 1997: Dr. Jörg Haverkämper (Er musste sein Amt vorzeitig aufgeben, daher führte bis zu dem Amtsantritt des hauptamtlichen Oberbürgermeisters Fip Stadtdirektor Karl-Josef Leyendecker die Amtsgeschäfte)
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher...

Wappen

Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Stadtwappen

Das Wappen der Stadt Osnabrück zeigt in Silber ein sechsspeichiges schwarzes Rad. Die Stadtflagge ist weiß mit schwarzen Randstreifen, belegt mit dem Rad. Das Rad als Münzzeichen des Hochstifts Osnabrück ist schon seit dem 13. Jahrhundert in den Siegeln nachzuweisen, allerdings wurde es in dem Laufe der Geschichte in unterschiedlichen Formen abgebildet. War es anfangs noch Rot, so ist es seit 1496 in schwarzer Farbe überliefert. Später wird es aber erneut auch rot dargestellt. Doch hat sich die schwarze Tingierung letztentdlich bis heute durchgesetzt. In dem 13. Jahrhundert war neben dem Rad auch der Heilige Petrus als Patron des Domes in dem Wappen abgebildet. Später wurde jedoch ca. noch das Rad gezeigt.

Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa....

Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften

Osnabrück unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

Buch-Tipp: Die Jakobus-Papiere meisterhaft! Mit Spannung habe ich nach der Ankündigung auf dieses Buch vom Altmeister Wallace gewartet und wurde nicht enttäuscht. Irving Wallace, der ja auch als König der Faktenrecherche bekannt ist, hat mit diesem Buch eine extrem spannende fiktive Verschwörungsgeschichte vorgelegt, die an Glaubhaftigkeit so ziemlich alles in den Schatten...

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch Osnabrück führen mehrere Bundesautobahnen: In dem Nordosten die A 1 Dortmund- Bremen, in dem Süden die A 30 Hannover- Amsterdam und in dem Osten die A 33 Osnabrück-Bielefeld. Ferner führen die Bundesstraßen B 68 und B 51 durch die Stadt.

Der Osnabrücker Hauptbahnhof ist Knotenpunkt der Bahnlinien Köln-Dortmund-Bremen (ICE-Halt) und Hannover-Amsterdam (InterCity-Halt). Eine weitere Bahnlinie führt nach Oldenburg (Oldb) (mit Abzweig nach Delmenhorst), deren Personenverkehr in dem Auftrag des Landes Niedersachsen durch die NordWestBahn durchgeführt wird. Ab Sommer 2005 wird die Strecke des Haller Willem zwischen Bad Rothenfelde und Osnabrück reaktiviert. Damit besteht wieder eine direkte Eisenbahnverbindung nach Bielefeld.

Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Buslinien der Stadtwerke Osnabrück AG (http://www.stadtwerke-osnabrueck.de/).

Über einen Stichkanal ist der Osnabrücker Binnenhafen an den Mittellandkanal angebunden.

Im Stadtgebiet befindet sich der Regionalflugplatz Osnabrück Atter. In ungefähr 35 km Entfernung vom Stadtzentrum der internationale Flughafen Münster Osnabrück (FMO) in Greven.

Unternehmen

Zu den bedeutendsten Unternehmen zählen:

In Osnabrück erscheint die Tageszeitung "Neue Osnabrücker Zeitung", sowie wöchentlich ("Osnabrücker Sonntagszeitung") beziehungsweise zwei Mal wöchentlich erscheinende Anzeigenblätter ("Osnabrücker Nachrichten"). Monatlich erscheint die Stadtillustrierte "STADTBLATT".

Das international renommierte "European Media Art Festival" findet jährlich in Osnabrück statt.

Öffentliche Einrichtungen

In Osnabrück haben folgende Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:

  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt (http://www.dbu.de)
  • Handwerkskammer Osnabrück-Emsland - Kammerbezirk: Kreisfreie Stadt Osnabrück sowie Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück
  • Hauptzollamt Osnabrück
  • Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland - Kammerbezirk: Kreisfreie Stadt Osnabrück sowie Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück

Bildung

In Osnabrück gibt es ferner das komplette Angebot allgemein bildender und beruflicher Schulen. Erwähnenswert erscheint hier das Gymnasium Carolinum, welches in dem Jahre 804 von Karl dem Großen gegründet wurde und somit eine der ältesten Schulen Deutschland ist. Das 1595 eingeweihte staatliche Ratsgymnasium Osnabrück ist die älteste nicht geistliche Schule (Domschule ) der Stadt.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Stadttheater Osnabrück

Kinos

  • UFA-Palast (http://www.cinestar.de/) (am Bahnhof)
  • UFA-Passage

Museen

  • Felix-Nussbaum-Haus
  • Kunsthalle Dominikanerkirche
  • Domschatzkammer
  • Kulturgeschichtliches Museum
  • Museum am Schölerberg - Natur und Umwelt
  • Museum Industriekultur

Bauwerke

Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Rathaus
Osnabrück Beschreibung
Osnabrück Beschreibung
Das Heger Tor
  • Rathaus, das Wahrzeichen der Stadt
  • Bucksturm
  • Heger Tor
  • Kirchen
    • Dom
    • Katharinenkirche
    • Marienkirche
  • Pernickelturm
  • Schloss
  • Stadtwaage
  • Ledenhof
  • Löwenpudel

Regelmäßige Veranstaltungen

  • vor Ostern: Frühjahrsmarkt
  • vor Ostern: Osnabrücker Kammermusiktage [1] (http://www.osnabruecker-kammermusiktage.de)
  • April: European Media Art Festival
  • Mai: Maiwoche in der Innenstadt
  • Sommer: Kulturnächte, Osnabrücker Volks-, Schützen- und Heimatfest
  • Juni - August: Osnabrücker Sommer - Städtisches Sommerkulturprogramm
  • September: Osnabrücker Dampflokfest (alle 2 Jahre)
  • Oktober: Steckenpferdreiten und "Klingendes Rathaus" (Friedensfest und Brauchtum)
  • November: Herbstjahrmarkt
  • November: Laternenfestwoche in dem Zoo
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

Folgende Personen sind in Osnabrück geboren. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Osnabrück hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

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